Zwei simple Methoden, wissenschaftliche Sätze zu formulieren

Geübt vom Aufsatzschreiben am Gymnasium gelingt es den Studierenden meist gut, Leserinnen und Leser mit einem roten Faden durch eine Seminar- oder Bachelorarbeit zu führen. Womit sich viele ungeübte Schreibende schwer tun, ist das Formulieren von wissenschaftlichen Sätzen. Während in der Belletristik der Einsatz von Synonymen und vielfältigen Adjektiven erwünscht ist, soll ein wissenschaftlicher Text präzise und neutral sein, für die fachspezifische Terminologie werden immer dieselbenBegriffe verwendet.

Wie schreibt man im wissenschaftlichen Stil? Durch das Lesen von Fachliteratur lernt man beiläufig gebräuchliche Formulierungen kennen. Meist benötigt man jedoch für die schriftlichen Arbeiten Artikel, die in Englisch verfasst wurden. Zum Glück gibt es zwei simple Methoden, wissenschaftliche Sätze zu formulieren.  

1. Lehrbücher lesen

Im Theorieteil der schriftlichen Arbeiten werden die verwendeten Fachbegriffe eingeführt.  Lehrbücher für Bachelor- und Masterstudierende erklären diese umfassend und sind in wissenschaftlicher Sprache verfasst. Eine perfekte Möglichkeit also, mehr über die eigenen Konstrukte zu erfahren und wissenschaftliche Wendungen zu lernen.

Der bekannte Wissenschaftsverlag Springer* bietet Studierenden auf viele seiner Bücher vollständigen Onlinezugriff (Universität Zürich: über VPN), der Gang zur Bibliothek oder in den Buchladen erübrigt sich damit.

2. Formulierungshilfen googlen

Suchwörter wie „formulierungshilfen wissenschaftliche arbeit“ bringen viele Treffer, unter denen auch Beispielsätze zu finden sind. Nicht jede Wendung passt zu jedem Fachgebiet, dennoch sind diese Listen eine grosse Hilfe beim Formulieren. Ich habe mir einige dieser Vorlagen abgespeichert und greife als Inspirationsquelle und Schreibhilfe immer wieder darauf zurück.

Es ist ausserdem sinnvoll, dass Lektorinnen und Lektoren umgangssprachliche Wendungen markieren. Gerade in der Schweiz schleichen die sich gerne mal in Texte ein.

Viel Erfolg beim Schreiben!

Nic

PS: Quellenangaben nicht vergessen ;-).

*Nennung des Verlags, weil wir sein Angebot toll finden, wir erhalten keine Vergütung dafür.

 

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